ABRECHNUNG ÜBER IHRE KRANKENKASSE MÖGLICH!

Wissenswertes rund ums Geld
Zuschüsse der Krankenkassen bei einem Pflegegrad 


125,- €uro/Monat = "Entlastungsbeiträge" können bis zum 30.06. des Folgejahres übertragen werden, 
danach verfällt der Anspruch

1.612,- €uro/Jahr =  "Verhinderungspflege" (ab Pflegegrad 2) 
 (wenn Sie Zeit für sich benötigen oder Termine haben, 
Anspruch: wenn Sie seit 6 Monaten mind. Pflegegrad 2 haben, 
diese Leistung muss bei der Krankenkasse beantragt werden!)

806,- €uro/Jahr = wenn Sie das Budget der Kurzzeitpflege nicht benötigen, 
können Sie 50% in die Verhinderungspflege umwandeln

40% der Pflegesachleistungen können für die Betreuung umgewandelt werden, 
dann verringert sich aber das Pflegegeld um 40%!
Diese Leistung muss bei der Krankenkasse beantragt werden!
Grad 2 =   8,5 Std. / Monat
Grad 3 =   16  Std. / Monat
Grad 4 = 19,5 Std. / Monat
Grad 5 = 24,5 Std. / Monat

4.000,- Euro einmalig für den altersgerechten Umbau einer Wohnung oder des Eigenheimes 
z.B. für ein Treppenlift oder eine barrierefreie Dusche etc.

Bitte lassen Sie sich bei einem Pflegestützpunkt oder Ihrer Krankenkasse genauer
über die Leistungen beraten, die Sie im Alltag entlasten! 
(Stand 03/2020, Änderungen vorbehalten)

Die sieben Warnzeichen für Demenz:

-          Eine Person wiederholt immer wieder die gleiche Frage.

-          Sie wiederholt ständig die gleiche kurze Geschichte.

-          Sie weiß nicht mehr, wie bestimmte alltägliche Verrichtungen funktionieren 
           (Kochen, TV-Fernbedienungen, Kartenspiele)

-          Sie hat den sicheren Umgang mit Geld, Überweisungen und Ähnlichem verloren.

-          Sie findet viele Gegenstände nicht mehr oder legt sie an ungewöhnliche Plätze (unabsichtliches 
           Verstecken) und verdächtigt andere Personen, den vermissten Gegenstand genommen zu haben

-          Sie vernachlässigt anhaltend ihr Äußeres, bestreitet dies aber.

-          Sie beantwortet Fragen, indem sie die ihr gestellte Frage wiederholt.

Krankheitsverlauf Morbus Alzheimer:

Eine Demenzerkrankung entwickelt sich schleichend – meist über 20 Jahre, ohne dass man etwas davon bemerkt. Wenn Gedächtnis- oder Orientierungsstörungen in auffälliger, regelmäßiger Weise auftreten, ist das ein erstes Anzeichen. Allerdings wird das Gedächtnis auch bei Gesunden im Alter schwächer. Im Frühstadium ist die Krankheit daher sehr schwer zu erkennen.

Zwischen der schleichenden Entwicklung und dem Übergang zur Alzheimer-Erkrankung liegen meist etwa fünf Jahre. In dieser Zwischenphase kann man die Krankheit bereits sehr gut diagnostizieren. Es gibt Tests, mit denen man die geistige Leistungsfähigkeit prüfen kann. Des Weiteren gibt es bildgebende Untersuchungsverfahren wie MRT oder PET. Auch ein Nachweis anhand des Liquors (Nervenwasser) ist möglich.

Heilung gibt es noch nicht!

Die heute verfügbaren Medikamente können die Symptome lediglich lindern und den Krankheitsverlauf verzögern. Antidementiva können den geistigen Verfall verlangsamen.  Ärzte haben herausgefunden, dass durch ein kombiniertes Gedächtnis- und Bewegungstraining auf einem Laufband im Gehirn wieder neue Nervenzellen wachsen können. Das heißt also: körperlich und geistige Betätigungen verlangsamen den Verlauf einer Demenz.

Nach heutigem Kenntnisstand kann eine gesunde Lebensführung den Ausbruch von Demenzerkrankungen verzögern. Gesunde Ernährung (mediterrane Kost), Sport, kontinuierliches Gedächtnistraining und viele soziale Kontakte können vorbeugend wirken. Nikotin- und Alkoholmissbrauch erhöhen das Risiko für die Entwicklung einer Demenz.

Mehr als zwei Drittel der Betroffenen werden zu Hause von ihren Angehörigen meist rund um die Uhr versorgt. Viele von ihnen sind mit der Pflege überfordert und werden selbst krank. 

 
Gerne unterstützen wir Sie und Ihre Angehörigen im Alltag, sodass Sie sich auch mal eine Auszeit für Ihre Bedürfnisse gönnen können. 

Ein Wort zum Schluss...

Liebe Leserin,
Lieber Leser,

durch die ehrenamtliche Arbeit im Hospiz, ist es mir wichtig,
 dass die Wünsche von Menschen erfüllt werden, mit denen ich zu tun habe und zwar bis Ende.

Das Leben beweist, dass es ratsam ist vorzusorgen, aber in Ihrem Sinn.

TUN SIE DIES AUCH!

Ich möchte Ihnen in diesem Zusammenhang, das

SPIRITUELLE TESTAMENT

ans Herz legen, in dem Ihre Wünsche
über den Tod hinaus Berücksichtigung erlangen
und Ihre Angehörigen wissen, was Sie möchten.

Ihre 

Michaela Rogge




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Spirituelles Testament